Als Teilnehmer der Webdeveloper- und Webuser-konferenz am 1. Oktober in Wienwar ich bereits vom Programm im Vorhinein überrascht. Die Veranstaltung hielt schlussendlich das, was sie versprach, auch wenn man bemerken muss, dass dort verständlicherweise nur Entwicklungen und Programmlösungen des Veranstalters und Softwareherstellers Microsoft vorgestellt wurden.
Werbeveranstaltung hin oder her, besitzt MS einige in Zukunft interessante Details, die – besonders für mich interessant – im Special Track zu Bing Maps vom eigens aus Reading/UK angereisten Entwickler Johannes Kebeck in nonchalanter Leichtigkeit vorgetragen wurden. Und so kommt auch der hauseigenen Konkurrent zu Google Maps, Bing daher: die üblichen Satellitenaufnahmen sind nach der Idee von MS Virtual Earth fortgeführt.
Birds Eye Watch, also Vogelperspektive, nennt MS das Zusatzfeature, das vorerst nur Agglomerationen in den westlichen Industrieländern ablichtet. Sukzessive werden Städte in einem Raster überflogen und mit eigens entwickelten Kamerasystemen abfotografiert. Nach dem Zusammensetzten (“stitchen”) der Fotos werden diese dann georeferenziert und bei Bing eingespeist. So erweitert MS die bereits bekannten Satellitenaufnahmen um eine zusätzliche Zoomstufe – Aufnahmen im 45 Grad Winkel von den Straßen Wiens sind bereits online zu bestaunen.
Silverlight3 und die deepzoom-Funktion wird die Anwendungen noch weiter verfeinern. Stellen Sie sich vor, Sie würden diese Anwendung auf Kartenbasis bedienen. Wäre unglaublich, nicht.
Bing Maps mit topografischer Wanderkarte
Sehr informativ waren die zwischenzeitlich stattfindenden Showcases von Bing Maps Partnern. Im ersten Block fiel meine Aufmerksamkeit auf Hubermedia.de und das vorgestellte Produkt eContent-Maps. POIs, und Touren in Bing Maps eingebunden ist nichts neues, doch um eine topografischen Wanderkarte erweitert, macht das Navigieren und Wechseln zwischen Karte und Luftbild Spaß. Bin schon gespannt wie das mit Silverlight erst aussieht.
Links:
http://maps.ausflugstipps.at/
http://maps.naturfreunde.at/
Stefan Huber und Hubermedia auf Tourismusforschung.at

































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