
Die Hütte im Juli 2009
| Alpiner Verein: | DAV |
| Sektion: | München und Oberland |
| Gebirgsgruppe: | Glocknergruppe |
| Kategorie: | I |
| Bewirtschaftung: | 2010 wegen Umbau geschlossen! |
| Schlafplätze: | 64 Lager, 16 Betten |
| Winterraum: | 12 Plätze |
| Karte: | BEV ÖK 50 3227 UTM |
| Kontakt: | +43/664/442 22 94 |
Hoch über dem Pinzgauer Ort Kaprun liegt die Hütte auf einer famosen Aussichtsterrasse. Darunter – so grün wie das Dach – die beiden Staustufen der gewaltigen Kraftwerksbauten deren Errichtung in den 30iger und 40iger Jahren des 20. Jahrhunderts zahlreiche Opfer forderte.
Zu Fuß bis zur obersten Staustufe, dem Stausee Mooserboden, aufzusteigen zieht heutzutage wohl kaum jemand näher in Betracht. Viel aufregender ist die Postbusfahrt ab dem Alpenhaus Kesselfall – Schrägaufzug inklusive. So gelangt man in zwei Etappen in wunderbarer Szenerie zum kulminativen Höhepunkt dieses Alpendisneylands. Kitsch und alpine Realität treffen hier hart aneinander. Befremdlichkeit überkommt mich beim Anblick dieses unnatürlichen Eingriffs des Menschen und bei der heutigen touristischen Nutzung durch die Vermarktung dieser ultimativen und authentischen Alpenlandschaft in dieser kleinen (und für Jedermann verkraftbaren) Dosis heiler und vitaler Welt zum Schnellkonsum.
Anreise:
Mit den ÖBB nach Zell/See und von dort mit dem Bus zum Kesselfall Alpenhaus. Dort ist ein extra Postbusticket für die Beförderung zum Stausee Mooserboden zu lösen.
Mit dem Auto nach Zell/See und von dort auf der B 168 Richtung Mittersill. Bei Fürth über die Salzach direkt durch den Ortskern von Kaprun und der Straße weiter taleinwärts folgend bis zum Parkhaus Kesselfall. Von dort Umstieg auf den Postbus.
Hüttenzustieg:
Von der Endstation am Stausee über die westliche Staumauer bis zur sogenannten Höhenburg (2108 m). Dort durch einen Tunnel zur östlichen Staumauer und diese ebenfalls überquerend. Am Ende der Staumauer nach links und oberhalb des garagenähnlichen Häuschens in einer Kehre wieder nach links. Nach kurzer Zeit folgt abermals eine Kehre und der Weg zieht dann – steil und in direkter Linie – in kleinen Serpentinen über die Nordwestflanke hinauf zur Hütte.
Hüttenverbindungen:
Schwarzenberghütte, 2269 m
Gruberschartenbiwak, 3104 m
Oberwalderhütte, 2972 m
Gleiwitzer Hütte, 2174 m
Rudolfshütte, 2311 m
Gipfel:
Großes Wiesbachhorn, 3564 m
Hinterer Bratschenkopf, 3413 m
Klockerin, 3422 m
GPS-Wegpunkt (Download mit rechter Maustaste “Ziel speichern unter…”)












































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