
Auf dem Gipfel des Almkogels. Dahinter die schneebedeckten Gesäuseberge.
Warum der Almkogel im Sommer wie im Winter ein beliebter Wanderberg ist, wird spätestens klar, wenn wir auf seinem Gipfel stehen: Ein fabelhaftes Panorama, grüne Almwiesen und tiefe Einblicke in den Nationalpark. Eine ausgiebige Rundwanderung auf sanften Almwiesen von der Stallburgalm aus.
| 6 1/2 Std. – 1350 Hm
Talort: Weyer, 949 m |
Vom Bahnhof Kastenreith folgen wir der Straße zur kleinen Ennsbrücke, bleiben aber am selben Ennsufer und folgen der Straße flussabwärts bis zum Viadukt (ca. 1,4 km – bis hierher kann mit dem Auto gefahren werden). Der Aufstieg beginnt gemächlich die Asphaltstraße entlang bergwärts. Am ersten Haus rechts vorbei auf einen Traktorweg und über eine Holzbrücke (Weg Nr. 494). An einem kleinen Häuschen vorbei durch den Wald auf eine Forststraße. Bergauf gelangen wir schnell zu einer Kreuzung. Wir halten uns rechts und beginnen den langen „Straßenhatscher“ zur Stallburgalm. Anfangs geht es steil und direkt neben dem Bach bergauf, nach der ersten Serpentine verlassen wir den Graben und umgehen eine Jagdhütte in weitem Bogen. Nach dem „Teufelskircherl“, einem eigentümlichen Felszahn am Straßenrand, eröffnet sich ein wunderbarer Ausblick. „In den Mauern“ steht in der Karte – warum, wird beim Anblick der gegenüberliegenden Talseite klar. Kurz vor der Alm folgen wir rechts dem Weg durch den Wald und umgehen so die letzte Serpentine. Die Alm, lieblich eingebettet zwischen den schroffen Osthängen von Burgspitz und Almkogel, lädt schon zum Sitzen auf der Sonnenterrasse ein (direkter Anstieg auf den Almkogel möglich, 1 1/2 Std.). Doch nach kurzer Pause folgen wir dem Weg hinter der Hütte, der uns, indem er immer schmaler wird, zwischen Latschenkiefern auf die weiten Ödböden manövriert (Trittsicherheit). Am linken, südlichen Rand der Weide steil, aber ungefährlich, zur sanften Gipfelkuppe (1 Std.). Stets am Kamm bleibend führt uns der Weg Richtung Süden – auf und ab über das Brunnbacheck – zum Almkogel (3/4 Std.). Nach der aussichtsreichen Gipfelrast folgen wir dem Weg über die Ostflanke. In direkter Linie führt uns der Weg meist sehr steil auf eine kleine Einsattelung zwischen Alm- und Hühnerkogel – den Übergang (1216 m). Dem Weg nach Norden folgend erreichen wir – zuletzt auf Forststraßen – erneut die Stallburgalm. Der weitere Abstieg zum Bahnhof erfolgt auf dem Aufstiegsweg.
GPS-Track (Download mit rechter Maustaste “Ziel speichern unter…”)
Abgewandelter Auszug und Erweiterung der Tour aus dem Wanderbuch: “Wandererlebnis Kalkalpen – Die 50 schönsten Touren im Nationalpark”. Alle Rechte, insbesondere das des auszugsweisen Abdrucks und das der fotomechanischen Wiedergabe, vorbehalten. Residenz Verlag 2009.






















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Das sich auf die Bundesländer Steiermark und Oberösterreich ausbreitende Massiv des 























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