Archiv für die 'Wandererlebnis Kalkalpen' Kategorie

Almkogel, 1513 m & Burgspitz, 1429 m

Almkogel
Auf dem Gipfel des Almkogels. Dahinter die schneebedeckten Gesäuseberge.

Warum der Almkogel im Sommer wie im Winter ein beliebter Wanderberg ist, wird spätestens klar, wenn wir auf seinem Gipfel stehen: Ein fabelhaftes Panorama, grüne Almwiesen und tiefe Einblicke in den Nationalpark. Eine ausgiebige Rundwanderung auf sanften Almwiesen von der Stallburgalm aus.

6 1/2 Std. – 1350 Hm

Talort: Weyer, 949 m
Anreise: Über die B 115 zwischen Steyr und Hieflau Richtung Weyer, dann Richtung Bhf. Kastenreith/Küpfern abzweigen. Über die kleine Ennsbrücke unter der Eisenbahnbrücke, dann nach rechts. Nach ca. 1,4 km links unter dem Viadukt zum Parkplatz.
Mit den ÖBB zum von St. Valentin, Kleinreifling oder Amstetten zur Hst. Kastenreith.
Ausgangspunkt: Bahnhof Kastenreith
Anforderungen: Bis zur Alm auf Forststraßen, schmale und markierte Steige zum Gipfel und am Kamm. Besonders beim Aufstieg zum Burgspitz und beim Abstieg vom Almkogel Trittsicherheit vorteilhaft.
Gehzeiten: Bhf. Kastenreith – Stallburgalm 2 1/4 Std. – Burgspitz 1 Std. – Almkogel 3/4 Std. – Stallburgalm 1 Std. – Bhf. Kastenreith 1 1/2 Std.
Stützpunkte: Stallburgalm, 1032 m
Karten: ÖK 50 4202 UTM

Vom Bahnhof Kastenreith folgen wir der Straße zur kleinen Ennsbrücke, bleiben aber am selben Ennsufer und folgen der Straße flussabwärts bis zum Viadukt (ca. 1,4 km – bis hierher kann mit dem Auto gefahren werden). Der Aufstieg beginnt gemächlich die Asphaltstraße entlang bergwärts. Am ersten Haus rechts vorbei auf einen Traktorweg und über eine Holzbrücke (Weg Nr. 494). An einem kleinen Häuschen vorbei durch den Wald auf eine Forststraße. Bergauf gelangen wir schnell zu einer Kreuzung. Wir halten uns rechts und beginnen den langen „Straßenhatscher“ zur Stallburgalm. Anfangs geht es steil und direkt neben dem Bach bergauf, nach der ersten Serpentine verlassen wir den Graben und umgehen eine Jagdhütte in weitem Bogen. Nach dem „Teufelskircherl“, einem eigentümlichen Felszahn am Straßenrand, eröffnet sich ein wunderbarer Ausblick. „In den Mauern“ steht in der Karte – warum, wird beim Anblick der gegenüberliegenden Talseite klar. Kurz vor der Alm folgen wir rechts dem Weg durch den Wald und umgehen so die letzte Serpentine. Die Alm, lieblich eingebettet zwischen den schroffen Osthängen von Burgspitz und Almkogel, lädt schon zum Sitzen auf der Sonnenterrasse ein (direkter Anstieg auf den Almkogel möglich, 1 1/2 Std.). Doch nach kurzer Pause folgen wir dem Weg hinter der Hütte, der uns, indem er immer schmaler wird, zwischen Latschenkiefern auf die weiten Ödböden manövriert (Trittsicherheit). Am linken, südlichen Rand der Weide steil, aber ungefährlich, zur sanften Gipfelkuppe (1 Std.). Stets am Kamm bleibend führt uns der Weg Richtung Süden – auf und ab über das Brunnbacheck – zum Almkogel (3/4 Std.). Nach der aussichtsreichen Gipfelrast folgen wir dem Weg über die Ostflanke. In direkter Linie führt uns der Weg meist sehr steil auf eine kleine Einsattelung zwischen Alm- und Hühnerkogel – den Übergang (1216 m). Dem Weg nach Norden folgend erreichen wir – zuletzt auf Forststraßen – erneut die Stallburgalm. Der weitere Abstieg zum Bahnhof erfolgt auf dem Aufstiegsweg.

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Höhenprofil
GPS-Track (Download mit rechter Maustaste “Ziel speichern unter…”)

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Abgewandelter Auszug und Erweiterung der Tour aus dem Wanderbuch: “Wandererlebnis Kalkalpen – Die 50 schönsten Touren im Nationalpark”. Alle Rechte, insbesondere das des auszugsweisen Abdrucks und das der fotomechanischen Wiedergabe, vorbehalten. Residenz Verlag 2009.

Stallburgalm, 1032 m

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Die Stallburgalm am Fuße des Burgspitz

Alpiner Verein: Naturfreunde
Sektion: Weyer
Gebirgsgruppe: Oberösterreichische Voralpen
Kategorie: Kategorie I
Bewirtschaftung: Mitte Mai bis Ende Oktober an Wochenenden und Feiertagen. Wochentags Selbstversorgerhütte
Schlafplätze: Lager
Winterraum: Nein
sonstige Informationen: Warmwasser, Strom, WC
Karte: ÖK 50 4202 UTM
Kontakt: +43/7355/200 67 oder Hütte: +43/664/73511803, ed.ebner@aon.at

In einem schmalen Seitengraben oberhalb des Ennstals liegt die Stallburgalm in einem wunderschönen Kessel zwischen Dürrentsteigkamm und dem Hühnerkogel. Von der Almhütte erreicht man unschwierig die umliegenden Gipfel und kann auf der großzügigen Hüttenterrasse auch einfach die ruhige Umgebung genießen.
Zwar ist die Stallburgalm keine Alm im herkömmlichen Sinne, sondern vielmehr ein an den Wochenenden bewirtschaftetes Schutzhaus, doch an Gemütlichkeit und guter Bewirtung fehlt es hier sicherlich nicht.

Anreise:
Mit den ÖBB zum Bahnhof Kastenreith oder Küpfern. Von dort zu Fuß zum Ausgangspunkt.

Hüttenzustieg:
Vom Parkplatz beim Viadukt. Siehe folgenden Beitrag.

Hüttenverbindungen:
Ennser Hütte, 1293 m
Schüttbauernalm, 1070 m

Gipfel:
Almkogel, 1513 m
Hühnerkogel, 1474 m
Burgspitz, 1429 m
Katzenhirn, 1393 m

Stallburgalm Stallburgalm (4) Stallburgalm (13) Stallburgalm (20) Stallburgalm (28)

GPS-Wegpunkt (Download mit rechter Maustaste “Ziel speichern unter…”)

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Diese Hütte finden Sie im Wanderbuch: “Wandererlebnis Kalkalpen – Die 50 schönsten Touren im Nationalpark”. Alle Rechte, insbesondere das des auszugsweisen Abdrucks und das der fotomechanischen Wiedergabe, vorbehalten. Residenz Verlag 2009.

Anfahrtskizze – Nationalpark Kalkalpen

Anreise-Nationalpark-Kalkalpen

                                                                               © Gerald Radinger

Sport in der Nationalpark Region

Radfahren
Entlang von Enns und Steyr führen die bekannten und beliebten Radwanderrouten durch die Region. Der Hintergebirgsradweg kann ohne weiters mit einem soliden Straßenrad befahren werden.
Info: Nationalpark Besucherzentren

Mountainbiken
Auf über 500 km beschilderten Mountainbikestrecken kann man die urigen und gemütlichen Almen und Hütte der Region näher kennenlernen. Beachten Sie die Sperrzeiten für Mountainbiker. Informationen erhalten Sie im Nationalpark Besucherzentrum Ennstal: 0 72 54/84 14 oder im Nationalpark Zentrum Molln: 0 75 84/36 51.
Zwei Downhillstrecken stehen am Wurbauerkogel in Windischgarsten zur Verfügung.

Klettern
Das untere Ennstal mit dem Epizentrum Laussa, das Steyrtal und die Kampermauern am Hengstpass sind beliebte Sportklettergebiete und wegen ihrer Einzigartigkeit auch überregional bekannt. Doch auch Genusskletterer kommen bei vielen Mehrseillängentouren zwischen Enns- und Steyrtal auf ihre Kosten. Die südlich und westlich angrenzenden Gebiete, Gesäuse und Totes Gebirge, sind hochalpine Gebiete, aber bieten dem versierten Kletterer eine Vielfalt an Klettereien in festem Fels. Für das untere Ennstal ist momentan keine Führerliteratur verfügbar. Einzig das Portal www.klettern-im-ennstal.at verfügt über die besten Informationen.
Literatur: Xeis-Auslese, Genussklettern Österreich Mitte, Genusskletteratlas Österreich Ost – Band 2: Steiermark, AVF Totes Gebirge

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Gleitschirmfliegen
Wachsender Beliebtheit erfreut sich nach wie vor der Flugsport in der Nationalpark Region. Spital/Pyhrn und Hinterstoder sowie die Gemeinde Ternberg beherbergen Flugschulen in der Region. Mehr Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Dachverbandes der Flugschulen Österreichs: www.flugschulen.at

Reiten
In der Nationalpark Region kann man die unberührte Natur auf den Rücken von Pferden genießen und das auf einem weitläufigen ausgeschilderten Reitwegenetz. Auskunft: Nationalpark Infozentren

Floß- und Schifffahren
Auf der Enns zwischen Weyer und Großraming verkehrt ein robustes Ausflugsschiff ganzjährig. Zwischen Reichraming und Losenstein kann auf einem echten Floß gefahren werden. Info: www.ennsspektakel.at

CanyoningRafting
Schluchtenwandern, besser bekannt als Canyoning, ist zwar keine Massensportart, erfreut sich jedoch immer größerer Anhängerschaft. Spezielle Ausrüstung, Ortskenntnis und Know-How sind unerlässlich und so empfiehlt sich dem Einsteiger eine geführte Tour.

Ein Eldorado für Wildwasserfahrer sind die Stromschnellen der Steyr und der Salza. Ebenfalls geführte Bootstouren kann man bei folgenden Anbietern buchen: Geoventure Natursport, Leben Extrem – Berg- und Abenteuerschule Heli Steinmassl, Pyhrn-Priel Erlebnisagentur, Absolute Outdoors, Rafting Camp Palfau und Freelife Outdoorsport.

Speläologie
Durch die relativ schnelle Verwitterung von Kalkstein entstehen unzählige Höhlen. Die erosive Kraft des Wassers bildete riesige Höhlen aus, wie das kürzlich im Toten Gebirge entdeckte Schönbergsystem mit über 120 km Länge. Auch im Nationalpark kommen Höhlenforscher auf ihre Kosten. Informationen erhalten Sie beim Landesverein für Höhlenkunde in Oberösterreich und beim Verein für Höhlenkunde Sierning.

Hochseilgärten
- „Flying Fox Arena“ am Gleinkersee in Roßleithen
- „Kletterwald Goldberg“ in Schiedlberg
- Flößerdorf in Großraming

Sommerrodeln
Ein auf Schienen fahrender Schlitten, genannt “Alpine Coaster” und die klassische Sommerrodel können am Wurbauerkogel in Windischgarsten ausgepackt werden. Ein Sessellift transportiert zahlende Gäste zum Start der rasanten Bahnen.

Panorama - Sengsengebirgshöhenweg

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Panoramablick vom Sengsengebirgshöhenweg - Gamskogel 1710 m

mit Unterstützung von Silvia Wahrstätter - www.buchgestaltung.at

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Auszug aus dem Wanderbuch: “Wandererlebnis Kalkalpen – Die 50 schönsten Touren im Nationalpark”. Alle Rechte, insbesondere das des auszugsweisen Abdrucks und das der fotomechanischen Wiedergabe, vorbehalten. Residenz Verlag 2009.