Archiv für die 'ÖAV-Hütten' Kategorie

Hofalmhütte, 1305 m

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Hofalmhütte zu Pfingsten 2010

Alpiner Verein: ÖAV
Sektion: Spital/Pyhrn
Gebirgsgruppe: Ennstaler Alpen
Kategorie: I
Bewirtschaftung: Mitte Mai bis 26. Oktober
Schlafplätze: 26 Lager, 8 Betten
Winterraum: Nein
Karte: BEV ÖK50 4208 UTM
Kontakt: +43/650/90 62 229, almoedi@gmx.at

Oberhalb des kleinen Städtchens Spital/Pyhrn bestimmt ein mächtiger, klotzartiger Berg das Bild: der Große Pyhrgas. Eng an dessen Westflanke gedrängt liegt die von weitem sichtbare Hofalmhütte des OeAV Spital/Pyhrn. Auf der fantastischen Sonnenterrasse kann man das gewaltige Panorama hoch über dem Windischgarstener Becken genießen. Die sonst sehr ursprünglich belassene Hütte wird in den nächsten Jahren modernisiert. Der Wirt überrascht mit sehr gutem Essen aus bodenständiger Küche und einem für Hütten unüblich großen Bierangebot kleiner feiner Brauereien.

Anreise:
Mit den ÖBB von Linz oder Selzthal oder mit dem Auto über die A9 nach Spital/Pyhrn.

Hüttenzustieg:
Vom Bahnhof folgt man nach Süden der Zufahrtsstraße bis zur Bundesstraße. Dann nach rechts Richtung Pyhrnpass bis die Bundesstraße in 300 Metern links verlassen wird. Man folgt einer kleinen Straße durch ein Wohngebiet bevor man das Eisenbahnviadukt am Trattenbach erreicht (Jugendhotel Lindenhof). Von dort folgt man der linken Straße (orographisch rechts) bis zum Ende. Dem Schotterweg entlang weiter bis dieser in einen Wanderweg mündet. Von dort immer weiter hoch, noch zwei weitere Forststraßen überquerend, bis zur Hütte (2 Std.).

Mit dem Auto im Ortskern von Spital/Pyhrn Richtung Südosten abzweigen (Jugendhotel Lindenhof) und beim Eisenbahnviadukt am Trattenbach der rechten Straße bis zur Bosruckhütte folgen (Güterweg Bosruck). Vom Parkplatz oberhalb der Dr.-Vogelgesang-Klamm folgt man der Schotterstraße weiter aufwärts bis der Wanderweg nach links auf einen Almboden abzweigt. Über die unbewirtschaftete Hiaslalm hinauf bis zu einer Wegkreuzung, dann links bis zu einer Einsattelung am Westgrat des Großen Pyhrgas. In wenigen Minuten weiter nach Norden abwärts bis zur Hütte.

Hüttenverbindungen:
Bosruckhütte, 1043 m
Rohrauerhaus, 1308 m
Gowilalmhütte, 1375 m

Gipfel:
Großer Pyhrgas, 2244 m
Scheiblingstein, 2197 m
Bosruck, 1992 m

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Uwe-Anderle-Biwak, 1583 m

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Uwe-Anderle-Biwak am Sengsengebirgskamm zwischen Hochsengs und Gamskogel

Alpiner Verein: ÖAV
Sektion: Sektion Molln
Gebirgsgruppe: OÖ. VoralpenSengsengebirge
Kategorie: Biwak
Bewirtschaftung: ganzjährig geöffnet (ohne Schlüssel)
Schlafplätze: 6 bis 10 Personen
Winterraum: Nein
sonstige Informationen: elektrisches Licht, kein Wasser!
Karte: ÖK 50 4207 UTM
Kontakt: +43/7584/305720, reinhard.eder@gmx.at

Eine ganz besonders beschauliche Biwakschachtel steht am Sengsengebirgskamm im Nationalpark Kalkalpen – das Uwe-Anderle-Biwak. Nach dem Initiator des Sengsengebirgshöhenweges benannt, ist es der einzige Zufluchtsort am Weg. Will man den Weg von Klaus in den Bodinggraben bestreiten, so ist man meist sehr exponiert unterwegs und die Fluchtmöglichkeiten halten sich bei der Legföhrenwucherung in Grenzen.
Gerade die Einsamkeit des Höhenweges und des Biwaks machen eine Tour über den Kamm in Kombination mit einer Übernachtung zum ganz besonderen Erlebnis. Ein Hüttenschlafsack und genügend Wasser dürfen nicht vergessen werden. Kochgeschirr und Gaskocher stehen im Biwak selbst bereit. Bezahlt wird entweder direkt per Einwurf in eine Kassa oder mittels Erlagschein, der ausgefüllt und ebenfalls eingeworfen wird. Die Preise sind mit 3 Euro für AV-Jugend, 5 Euro für AV-Mitglieder und 8 Euro für Nichtmitglieder äußerst moderat und für die Erhaltung dieses äußerst wichtigen Stützpunktes vorgesehen. Schäden am Biwak sind dem Hüttenwart zu melden (siehe Kontakt).

Anreise:
Mit den ÖBB zum Bahnhof Klaus an der Pyhrnbahn. Von dort über den Sengsengebirgshöhenweg zum Biwak.

Hüttenzustieg:
Klaus – Biwak 9 Std.

Hüttenverbindungen:
Polzhütte, 1370 m

Gipfel:
Hoher Nock, 1963 m
Hochsengs, 1838 m
Rohrauer Größtenberg, 1810 m
Schillereck, 1748 m
Gamskogel, 1710 m
Spering, 1605 m

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Mehr Informationen: “Wandererlebnis Kalkalpen – Die 50 schönsten Touren im Nationalpark”. Alle Rechte, insbesondere das des auszugsweisen Abdrucks und das der fotomechanischen Wiedergabe, vorbehalten. Residenz Verlag 2009.

Kürsingerhütte, 2548 m

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Kürsingerhütte und der Große Geiger, 3360 m

Alpiner Verein: ÖAV
Sektion: Salzburg
Gebirgsgruppe: Hohe TauernVenedigergruppe
Kategorie: I
Bewirtschaftung: Ende März – Ende September
Schlafplätze: Lager 100/Zimmer 50
Winterraum: 16, offen
sonstige Informationen: Dusche, Warmwasser, Strom, Mobilfunknetz, Münztelefon, Trockenraum, schöne Sonnenterrasse, hervorragendes Essen, Materialseilbahn für Rucksacktransport, Hüttentaxi
Karte: AV-Karte Nr. 36, ÖK 50 3225 UTM
Kontakt: +43/6565/6450, Homepage

Am Talschluß des 13 km langen Obersulzbachtales im Salzburger Pinzgau liegt die Kürsingerhütte oberhalb des Obersulzbachkees (Als Kees bezeichnet man in den Hohen Tauern die Gletscher). Vom Parkplatz ist man am besten mit dem Mountainbike zur Talstation der Materialseilbahn unterwegs. Nach dem Parkplatz gelangt man über eine Steilstufe zur Berndlalm und damit in den sanften und flachen almähnlichen Teil des Tales. Am Ende der Straße, an der Talstation der Materialseilbahn (bis hierher ist die Anfahrt mit dem Hüttentaxi möglich) muss ein steiler, aber kurzer Weg zur Hütte überwunden werden. Beim Anmarsch durch das Obersulzbachtal zeigt sich ganz hinten am Talschluß bereits der Große Geiger in einzigartiger Kulisse. Erst einmal an der Hütte angekommen sieht man die sogenannte “weltalte Majestät” – den Großvenediger.
Eine Hütte mit sauberen Zimmern und Duschen bietet dem Gast einen angenehmen Aufenthalt. Kulinarische Genüsse werden täglich geboten. Die Speisen verlangen zwar adäquate Preise, doch muss man vergleichsweise tiefer in die Tasche greifen als für Nächtigung oder Getränke. Man kann sich aber auch die Rucksäcke für eine kleine Gebühr mit der Materialseilbahn befördern lassen. Somit können auch leicht ein paar Würste mehr mitgebracht werden. Die Aufnahme durch die Wirtsleut’ war herzlich und so fühlten wir uns auch bei unserem Aufenthalt – herzlich aufgenommen. Wir erlebten ein paar wunderschöne Tage auf der Hütte und konnten einige der schönsten Touren der Venedigergruppe verbuchen.

Anreise:
Mit Bahn und Bus von Zell/See oder Mittersill bis Neukirchen am Großvenediger. Von dort zu Fuß über die Salzach zum Parkplatz Hopffeldboden im Obersulzbachtal. (Bis hierher mit dem Auto).

Hüttenzustieg:
Parkplatz Hopffeldboden – Kürsingerhütte zu Fuß, mit dem Mountainbike oder mit dem Hüttentaxi. (Vom Pp. Zu Fuß in 4 1/2 Stunden, oder vom Taleingang in 6 Stunden).

Hüttenverbindungen:
Warnsdorfer Hütte, 2.336m
Essener-Rostocker-Hütte, 2.208m
Johannishütte, 2.121m
Neue Prager Hütte, 2.796m
Defregger Haus, 2.962m
Berndlalm, 1.500m
Postalm, 1.700m

Gipfel:
Großvenediger, 3.674m
Großer Geiger, 3.360m
Keeskogel, 3.291m
Schlieferspitze, 3.289m
Sonntagskopf, 3.125m
Gamsspitzl, 2.888m
Bachmayrspitze, 3.119m

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Theodor-Körner-Hütte, 1458 m

Körner-Hütte
Die Theodor-Körner-Hütte unter der Bischofsmütze

Alpiner Verein: ÖAV
Sektion: Akademische Sektion Wien
Gebirgsgruppe: Dachsteingebirge – Gosaukamm
Kategorie: I
Bewirtschaftung: Anfang Juni – Mitte Oktober
Schlafplätze: Lager 33/Zimmer 6
Winterraum: Nein
sonstige Informationen: Umweltgütesiegel, Dusche, Warmwasser, Strom, Hunde geduldet, Mobilfunknetz, schöne Sonnenterrasse, hervorragendes Essen
Karte: AV-Karte Nr. 14, ÖK 50 3217 UTM
Kontakt: +43/664/9166303, Homepage

Die Theodor-Körner-Hütte möchte ich als erste hier vorstellen, denn in dieser Hütte hab ich mich wohl und gut aufgehoben gefühlt, wie schon lange in keiner anderen mehr. Die Wirtsleute sind nicht um Auskünfte verlegen. Ganz im Gegenteil: Die kleine und liebevoll eingerichtete Hütte liegt etwas Abseits der touristisch überlaufenen Regionen Dachstein und Salzkammergut – am Ende des Lammertals hoch über Annaberg, wo die Hüttenterrasse zum herrlichen Rundblick auf Tennengebirge, Hochkönig und Großglockner einlädt. Dahinter ragt die weithin bekannte und berühmte Silhouette der Bischofsmütze empor. Die Sanitärräume sind neu und werden täglich geputzt. Der Gastraum ist gemütlich und scheint ebenfalls neu zu sein und wer im sauberen Lager eine Nacht verbringt, wird sich selbst über den Komfort dieser Hütte ein Bild machen können. Der Wirt ist staatlich geprüfter Berg- und Schiführer und jederzeit für eine Tour zu buchen. Neben Donnerkogel, 2054 m, Angerstein, 2100 m und Mandlkogel 2279 m (um nur einige Gipfel zu nennen) bietet das Wandergebiet Gosaukamm auch genügend Entfaltungsmöglichkeiten für ambitionierte Bergsteiger und Kletterer. Die Umrundung des Gosaukamms und die Verbindung zur Dachsteinrunde über die Adamekhütte sind die Highlights der Salzburger Dolomiten. Ein vergessenes Stück Berglandschaft wartet darauf wieder entdeckt zu werden. Den Tag auf der Theodor-Körner-Hütte ausklingen zu lassen bei ausgezeichneter Küche und der einmaligen Kulisse war heuer eines meiner schönsten Bergerlebnisse. Vielen Dank den Wirtsleuten Dorli und Blas!

Anreise:
Mit den ÖBB zum Bahnhof Golling oder Eben/Pongau. Von dort mit dem Bus nach Annaberg im Lammertal.

Hüttenzustieg:
Annaberg – Parkplatz Pommerbauer – 1 1/4 Std.

Hüttenverbindungen:
Gablonzer Hütte, 1522 m
Hofpürglhütte, 1705 m

Gipfel:
Mandlkogel, 2279 m
Angerstein, 2100 m
Donnerkogel, 2054 m
Donnerkogel – Westwand, 2054 m

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Admonter Haus, 1723 m

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Hinter dem Admonterhaus links Natterriegel und rechts vorne Mittagskogel

Alpiner Verein: ÖAV
Sektion: Sektion Admont
Gebirgsgruppe: Ennstaler Alpen – Haller Mauern
Kategorie: I
Bewirtschaftung: Ende Mai – Ende Oktober (je nach Schneelage)
Schlafplätze: Lager 32
Winterraum: Offen
sonstige Informationen: Warmwasser, Strom, Mobilfunknetz, schöne Sonnenterrasse
Karte: AV-Karte Nr. 16, ÖK 50 Nr. 4208 UTM
Kontakt: +43/3613/3552, Homepage

Das Admonter Haus ist eine urige Hütte direkt am Grabnertörl. Bei meinen Bergtouren zu den wunderschönen Gipfeln im den östlichen Haller Mauern hab ich dem Admonter Haus einen kurzen Besuch abgestattet. Die Bedienung ist sehr freundlich und zuvorkommend. Zwischen den Gipfeln von Grabnerstein und Mittagskogel kann man vor der Hütte ins weite steierische Ennstal blicken. Von den umliegenden Gipfeln hat man wunderschöne Rundblicke vom Dachstein, Totes Gebirge, Gesäuse bis zu den Wiener Hausbergen. Besonderheiten sind die beiden Klettersteige. Gleich hinter der Hütte kann man den Jungfernsteig auf den Grabnerstein gehen und über Mittagskogel und Natterriegel erreicht man den Hexensteig auf den höchsten und zugleich unwirtlichsten Gipfel die von der Hütte aus zu erreichen sind. Empfehlen kann ich die Tour auf den Hexenturm bei der man im Auf- oder Abstieg den Grabnerstein noch “mitnimmt”. Gemütliche Hütte mit sehr lohnenden Bergzielen.

Anreise:
Mit den ÖBB zum Bahnhof Weißenbach/St. Gallen oder Admont. Von dort mit dem Bus auf den Buchauer Sattel.

Hüttenzustieg:
Buchauer Sattel – 2 1/2 Std.

Hüttenverbindungen:
Rohrauerhaus, 1308 m

Gipfel:
Grabnerstein, 1847 m
Mittagskogel, 2041 m
Natterriegel, 2065 m
Hexenturm, 2172 m

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Mehr Informationen: “Wandererlebnis Kalkalpen – Die 50 schönsten Touren im Nationalpark”. Alle Rechte, insbesondere das des auszugsweisen Abdrucks und das der fotomechanischen Wiedergabe, vorbehalten.