Mandlkogel, 2279 m – Glatscherofenkogel, 2078 m – Südostwand

Glatscherofenkogel-Halleluja
Kriechband in der 5. Seillänge der Route “Halleluja” am Glatscherofenkogel.

Im Bereich der Stuhlalm findet man gute Klettereien in bestem Fels, die kürzlich erst saniert wurden. Nicht nur mit Kletterschuhen ist für jeden Geschmack etwas dabei, auch mit Wanderschuhen erreicht man stille Gipfel mit hervorragendem Ausblick – auf berühmte Nachbarn mit hektischem Betrieb.

10 Std. – 850 Hm
Talort:
Annaberg im Lammertal, 778 m
Anreise: Siehe hier.
Ausgangspunkt: Theodor-Körner-Hütte, 1458 m
Anforderungen: Markierter Almwanderweg und im Gebiet vom Mandlkogel schlecht markierter alpiner Steig mit Kletterstellen (UIAA I). Verbindung zwischen Glatscherofenkogel und Mandlkogel unschwierig, aber unmarkiert. Der Einstieg zur Kletterroute liegt direkt am markierten Aufstiegsweg zum Mandlkogel.
Kletterroute: Südostwand Glatscherofenkogel – “Halleluja” – Wandhöhe 220 m – 7 Seillängen. Meist IV-IV+, einige Stellen III und zu Beginn und im Ausstieg II. Sanierte Route in festem, plattigem Fels. Interessantes “Kriechband” in der 5. Seillänge. Eine der schönsten Touren im Bereich der Körner-Hütte. Für die exakte Routenbeschreibung und Übersicht der Kletterrouten ist der Kauf eines aktuellen Kletterführers empfohlen. Ingesamt 7 Seillängen.
Gehzeiten: Theodor-Körner-Hütte – Einstieg 1 1/2 Std. – Glatscherofenkogel 2 Std. – Mandlkogel 1 1/2 Std. – Theodor-Körner-Hütte 2 Std.
Stützpunkte: Theodor-Körner-Hütte, 1458 m; Stuhlalm, 1467 m.
Karten: ÖK 50 3217 UTM, AV Karte Bl. 14

Von der Theodor-Körner-Hütte halten wir uns am Austriaweg ostwärts und kommen noch im Bereich der Stuhlalm auf einen kleinen Sattel (Jagdhütte auf der rechten Seite – 10 Min.). Dort zweigt bei einem Wegkreuz ein schlecht markierter Almpfad Richtung Norden (links) ab und führt an einem Wasserschutzgebiet vorbei. Weiter über einen latschenbewaldeten Hang erreichen wir auf einer Höhe von ca. 1680 m eine Kreuzung wo ein schmaler und schlecht sichtbarer Pfad nach rechts abzweigt. Dieser führt leicht bergauf und –ab in die Angersteinrinne (schöner Klettergarten – Info auf der Theodor-Körner-Hütte). Dort überquert man ein Schuttfeld und gelangt unter den Südwestwänden des Glatscherofenkogels in die Gamsfeldklamm (leichte Kletterstelle – I). Steil folgt der Weg nun der Schuttrinne bergwärts. Im zweiten, oberen Wandabschnitt befindet sich der Einstieg auf der linken Seite (Haken).
Nach den 7 Seillängen in herrlichem Fels steht man schnell auf der flachen Gipfelkuppe des Glatscherofenkogels. Von dort folgt man dem Gipfelkamm nach Nordosten bis zu einem weiten und von spektakulären Karren durchzogenen Grashang. Im Bogen über der Gamsfeldklamm wandert man dann an der rechten Seite in leichtem Gelände bis zum pyramidenartigen Gipfelaufbau des Mandlkogels. Die letzten Meter werden in leichter Kletterei (I) in einer kleinen Rinne zurückgelegt (Steinmänner). Von dort gelangt man über ein schmales Band auf der rechten Seite zum Gipfel.
Nach der Gipfelrast und –stärkung erfolgt der Rückweg über den Normalweg. Dazu folgt man den wenigen, aber ausreichende Markierungen direkt über die Gamsfeldklamm abwärts, am Einstieg der Kletterroute vorbei, zurück auf den Boden der Stuhlalm.

P1050144 P1050151 P1050149 P1050154 P1050158

No related posts.

0 Responses to “Mandlkogel, 2279 m – Glatscherofenkogel, 2078 m – Südostwand”


  • Keine Kommentare

Einen Kommentar hinterlassen