Monatliches Archiv für März, 2009Seite 2 von 3

Alpstein, 1443 m

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Auf dem Alpstein. Dahinter Trämpl und Sengsengebirgskette.

Familienwanderung im Herzen des Hintergebirges

Eben sind wir noch oben gestanden auf beiden Gipfeln, die rauen Nordabstürze des Sengsengebirges zum Greifen nah, das Waldmeer des Hintergebirges zu unseren Füßen. Bei einer guten Jause auf der Hausbank vor der Alm drängen sich die beiden Felszähne wieder ins Bild. Die Hausgipfel der Ebenforstalm sind ganz besonders schöne Aussichtsberge und schnell von der Alm über Wald und Wiese zu erreichen.

3 ¾ Std. - 800 Hm

Talort: Molln, 442 m
Anreise: Siehe Tour 27. Pp. Einfahrt von der Scheiblingau in den Bodinggraben nur zwischen 6.00 und 9.00 Uhr möglich.
Ausgangspunkt: Jagahäusl, 640 m; Bodinggraben.
Anforderungen: Abwechslungsreiche Alm- und Waldwanderung auf schönen, markierten Wegen. Bei Nässe etwas rutschig. Trittsicherheit beim felsigen Schlussanstieg zum Alpstein.
Gehzeiten: Bodinggraben–Ebenforstalm 1 Std.–Alpstein ¾ Std.–Trämpl ¾ Std.–Ebenforstalm ½ Std.–Bodinggraben ¾ Std.
Stützpunkte: Ebenforstalm, 1105 m; Jagahäusl, 640 m.
Karten: f&b WK 051; ÖK50 Bl. 69 BMN, 4202, 4208 UTM

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Beim Parkplatz am alten Jagdhaus folgt man dem Naturerlebnisweg „Wasser-Spuren“ entlang des rauschenden Bachs aufwärts. Während der Erlebnisweg an einer Wiese links zu einer Panoramabank führt, folgen wir dem mit der Nummer 472 gekennzeichneten Weg im Bodinggraben weiter. (Als Bodinge bezeichnet man übrigens die unzähligen ausgewaschenen Tümpel des Baches.) In Serpentinen gelangen wir durch den märchenhaften Buchenwald, eine Forstraße überquerend, auf
eine Anhöhe. Ein kurzes Stück auf einem Karrenweg abwärts, und wir stehen auf der Hochweide der Ebenforstalm. Die Alm liegt bereits in greifbarer Nähe links von uns, doch wir halten uns rechts und wandern über die Wiesen unter den felsigen Sporn des Trämpls. In der Mulde zweigen wir rechts Richtung Alpstein ab und queren leicht ansteigend zum Luchsboden. Nach Osten auf dem Almboden weiter bis südlich unter den Gipfelaufbau und steil über Schroffen zum nahen Kreuz. Über die kurze Steilstufe erreichen wir wieder die Einsattelung zwischen Alpstein und Trämpl und marschieren über die Weide Richtung Westen und bergauf unter die kleine Felswand. Im Schatten weiter sanft ansteigend aufwärts und auf den Trämpl. Die Aussicht lädt zum Verweilen ein, aber der Magen knurrt und fordert eine Einkehr auf der Alm. Der Topfenstrudel von Halterin Anneliese ist unter Wanderern berühmt.
Deshalb nehmen wir den kürzesten Abstieg nach Westen, das Sengsengebirge vor Augen, bis zu einem flacheren Stück (Abzweigung). Links kann man zur neu erbauten Almhütte der Schaumbergalm, auf der Südseite des Trämpls, absteigen (siehe Tour 29). Wir aber biegen rechts unter die Felsen der Nordwand und gelangen so zurück auf die Ebenforstalm zur verdienten Rast. Zurück auf demselben Weg.

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Auszug aus dem Wanderbuch: “Wandererlebnis Kalkalpen – Die 50 schönsten Touren im Nationalpark”. Alle Rechte, insbesondere das des auszugsweisen Abdrucks und das der fotomechanischen Wiedergabe, vorbehalten. Residenz Verlag 2009.

Bergsteiger 4/2009

magazin-bergsteiger-09-04Die aktuelle Ausgabe des Bergsteigers (April 2009) enthält erfreulicherweise ein breites, 40 Seiten starkes Extra über die Wanderregion Oberösterreich. Unter dem Titel “Die 12 schönsten Touren in Oberösterreich” werden Wanderungen in der Nationalpark Region Kalkalpen, im Mühlviertel und im Salzkammergut empfohlen.

Christian Hoflehner beschreibt die Tourenregion Kalkalpen, rund um die Heimat der in Spital/Pyhrn aufgewachsenen bekannten Berufsbergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner. Aus seiner Feder stammt noch ein Beitrag über das geheimnisvolle Mühlviertel, sowie das Unesco-Weltkulturerbe, die Dachstein-Region und ein knapper Artikel über das Salzkammergut.

“Klettersteig-Papst” Eugen E. Hüsler nimmt die Klettersteige der Region unter die Lupe (Bert-Rinesch-Steig, Stodertaler Klettersteig, Warscheneck Klettersteig, Naturfreundesteig, Intersport Klettersteig, Seewand Klettersteig, Triftsteig), vergisst allerdings die schönen versicherten Steige in den Haller Mauern, welche vermutlich aus pragmatischen Gründen vergessen wurden, da das Extra von Oberösterreich-Tourismus finanziert wurde und sich diese Steige streng genommen in der Steiermark bzw. an der Grenze befinden.

Wolfgang Heitzmann nimmt sich den 12 Tourenbeschreibungen an (bekannt aus den Kompass Wander Atlanten Oberösterreich, Nationalparks in Österreich und Österreich) und widmet dem Stoderer Dolomitensteig einen kurzen Beitrag. Die 12 empfohlenen und beschriebenen Touren sind: Moldaublick und Bärenstein, Pferdeeisenbahnwanderweg, Kulturweg, Kremsmauer, Ebenforstalm - Trämpl, Feichtaualm – Hoher Nock, Zur Steyrsbergerreith, Stoderer Dolomitensteig, Schönberg, Drachenwand, Simonyhütte, Zwieselalm. Die Gps-Tracks sind auf der Homepage des Bergsteigers zum downloaden.

Der “Bergsteiger” ist im gut sortierten Fachhandel um € 6,10 zu haben.

Wandererlebnis Kalkalpen

Wandererlebnis_KalkalpenWandererlebnis Kalkalpen
Die 50 schönsten Touren im Nationalpark

Entdecken Sie die schönsten Seiten der Kalkalpen!

Der Nationalpark Kalkalpen ist ein herrliches, ruhiges Wandergebiet für echte Naturliebhaber und leidenschaftliche Wanderer. Von abwechslungsreichen Almwanderungen im Reichraminger Hintergebirge bis zu rassigen Touren an den Kalkriesen der Haller Mauern ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Einkehr auf einer der malerische gelegenen Hütten und Almen rundet einen ereignisreichen  Tourentag in der Nationalpark Kalkalpen Region würdig ab. In diesem Wanderbuch sind die 45 schönsten Tages- und die fünf lohnendsten Trekkingtouren detailliert beschrieben und mit exakten Höhenprofilen, genauen Kartenskizzen und schönen Farbfotos ergänzt. Genießen Sie die einzigartige Bergwelt des Nationalparks im Südosten Oberösterreichs – mit diesem Buch im Rucksack wird jede Tour zum Wandererlebnis.

Der Nationalpark Kalkalpen – bestehend aus dem größten zusammenhängenden Waldgebiet der Nördlichen Kalkalpen, des Reichraminger Hintergebirges, und des schroffen Kammes des Sengsengebirges – ist ein wunderschönes und ursprüngliches Wandergebiet. Aus 45 Wandervorschläge mit präzisen Beschreibungen können Familien genauso wie ambitionierte Bergwanderer die passende Tagestour wählen. Ergänzt mit fünf Trekkingtouren, die mehrtägige Streifzüge erlauben, ist dieses Wanderbuch ein kompetenter Begleiter im Nationalpark Kalkalpen und in den angrenzenden Haller Mauern.

• 45 Tages- und 5 Trekkingtouren
• 1 Radtour und 3 Klettersteige
• Ausführlicher Informationskasten zu jeder Tour
• Übersichtliche Kartenskizzen und klare Höhenprofile
• Kurzcharakterisierung und Schwierigkeitsbewertung
• Informationen über Hütten und Stützpunkte
• Detaillierte und präzise Routenbeschreibungen
• Panoramafotos zum Bestimmen der Bergwelt

“Wandererlebnis Kalkalpen. Die 50 schönsten Touren im Nationalpark” ist 2009 im Residenz Verlag (St. Pölten) erschienen und im Fachbuchhandel erhältlich: € 19,90  [D/A]. ISBN: 978-3-7017-3133-6, 176 Seiten, 1. Aufl. 2009

Jetzt im Handel erhältlich

Kaufmöglichkeiten:
Residenz Verlag
Buchhandlung Freytag & Berndt
Amazon.de

Links
www.residenzverlag.at
www.vielseitig.co.at
www.buchgestaltung.at
www.kalkalpen.at
www.nationalpark-region.at

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Zusatzinformationen & Änderungen werden hier laufend verwaltet, aber als Blog-Threads angekündigt

Dynamo.at

Ein paar Kraftlakeln aus der Obersteiermark rund um Florian Murnig betreuen das erfolgreiche Online-Portal dynamo.at. Mit der DVD Trinity2Evolution einem breiteren Publikum bekannt geworden ist das Team von Dynamo in der Kletterszene ein Begriff. Mit der Veröffentlichung des Online-Kletterführers ist für eine aktuelle Boulder- und Routendatenbank für mehrere Gebiete zwischen Adlitzgräben und Zirbitzkogel gesorgt. Tolle Fotos ergänzen die Seite und geben fantastische Eindrücke in die Künste der, soweit ich das komplett gesehen habe, Herren. Auch das Zigeunerloch, wo einst Thomas Hrovat zuhause war ist Heimat von Dynamo.at – the climbing area. Momentan das heißeste Online-Pflaster im österreichischen Klettertross.

Vertical Nr. 16

Vertical-16 Vertical – The first European Mountaineering Magazin. Mit diesem Titel wirbt das in italienisch, französisch, englisch und deutsch erscheinende Bergmagazin für – Mountaineering eben. Vertical kommt gut und gepflegt daher und bietet äußerst ausführliche Artikel über seltene, aber auch viel begangene Routen auf den Bergen des Planeten. Ambitionierte Ziele und Routen sind dabei im Fokus und somit kommt man in den Genuss einzigartigen Lesevergnügens zwischen den üblichen Bergzeitschriften, wo zum x-ten mal die Ötztaler Alpen oder die Dolomiten präsentiert werden; die lohnendsten Geheimtipps inklusive - garantiert.

Vertical erschein 6 mal pro Jahr und hat neben den Rubriken “Berge der Welt” und “Berge Europas”, wo sensationelle Neuentdeckungen und auch Klassiker präsentiert werden auch Berichte über die aktuell herausragendsten alpine Leistungen unserer Zeit.

Die nächste Ausgabe mit ausführlichen Berichten und vielen atemberaubenden Fotos erscheint am 25. März und ist im Fachbuchhandel und im gut sortierten Zeitschriftenhandel gegen € 5,90 erhältlich.